Der Dogenpalast in Venedig - Italien ist eines der imposantesten Bauwerke der Welt und Zeichen unglaublichen Einflusses damaliger Herrscher. 

Der Dogenpalast in Venedig

Über die Ursprünge und den Baumeister dieses imposanten Palastes, in dem sich die ganze ruhmvolle Geschichte der Dogenrepublik vereint, weiß man nur wenig. Bekannt ist, dass sein Standort von den Dogen Angelo und Giustianio Partecipazio gegen Ende des 9. Jahrhunderts zum Amtssitz und zur Residenz des Dogen bestimmt wurde. Von dem ursprünglichen Bau, der über römischen Grundmauern entstand, sind keine Spuren mehr erhalten geblieben. In der Tat ist sogar überliefert, dass diese Konstruktion noch vor dem Jahre 1000 durch einen Brand vollkommen zerstört wurde.

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Seine heutige Gestalt stammt im Wesentlichen aus dem Jahre 1340. Mit seiner Bauausführung werden 3 Namen in Verbindung gebracht: Der Steinmetz Filippo Calendario, Pietro Baseio und ein gewisser Maestro Enrico.

Die Fassade zur Lagune hin entstand zwischen 1400 und 1404, während der zur Piazzetta hin gerichtete Abschnitt im Jahre 1424 zur Fertigstellung kam. Der größte Teil der spätgotischen Fassadenplastik stammt von den berühmten venezianischen Marmorhandwerkern aus der Familie der Bon, deren Werk von florentinischen und lombardischen Künstlern ergänzt wurde. Es entstand so ein selten schöner Palast, der besonders in seinem unteren Teil mit den beiden gotischen Arkadengängen durch unvergleichliche Eleganz besticht.

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Nach einem weiteren Brand im Jahre 1577, der einen der Seitenflügel in Asche legte, wurden die berühmtesten Architekten jener Epoche nach Venedig gerufen, um Vorschläge für den Wiederaufbau zu unterbreiten. Die Wahl fiel auf Antonio da Ponte, den Erbauer der Rialto-Brücke, der den Palast in seiner früheren form wieder aufbaute.